uxcases.de: Im Kampf gegen schlechte Usability

Liebe Leser, der Endspurt vor Weihnachten hat begonnen, die erste Charge Plätzchen wurde bei dem einen oder anderen Meeting schon verputzt und der agentureigene Weihnachtsbaum verströmt so etwas wie ehrwürdige Festlichkeit. Dieses Jahr setzen wir sogar in Sachen Stimmung noch einen drauf und haben uns eine Weihnachtskrippe gebastelt. Fotos und den Link zum Selbermachen findest du in diesem Newsletter.

Bevor wir uns und dich in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub entlassen, gibt's aber natürlich auch nochmal was für die Hirnzellen: Musstest du dich auch schon mit dem wunderbaren Thema Impressum herumschlagen? Aus Erfahrung wissen wir, dass dieses Thema vielen Schweißperlen auf die Stirn treibt. Dabei ist alles halb so schlimm. Versprochen!

Und zu guter Letzt: Wer uns kennt, der weiß, dass wir alles versuchen, um das deutsche Web zu einem schöneren Ort zu machen. Vor allem Usability ist für uns immer wieder eine Herzensangelegenheit. In den vergangenen Wochen haben wir darum hinter den Kulissen alles gegeben, um eine ganz besondere Plattform umzusetzen. Entstanden ist unsere neue Website uxcases.de. Was sie kann und warum das cool ist, verraten wir weiter unten.

Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und bis nächstes Jahr

Weihnachtsdeko für den Schreibtisch: Die DIY-Star-Wars-Krippe

Egal ob Schneekugel-Fan oder Christbaum-Muffel: Ein bisschen weihnachtlichen Kitsch können wir unseren Lesern einfach nicht ersparen. Und so ganz undekoriert und nüchtern darf ein Büro, egal welcher Branche, auch einfach nicht in die besinnliche Jahreszeit starten. Das verstößt bestimmt gegen irgendwelche Menschenrechte. Wir von helllicht kramen darum alle Jahre wieder die Tanne aus der Abstellkammer. Einmal mit dem Lappen aufpolieren und voilá: Die Bürodeko #madebyhelllicht steht.

Dieses Jahr haben wir aber besonders tief in die Dekokiste gegriffen und für die Extraportion Stimmung auch noch eine Krippe aufgestellt. Das Basteln ist schnell erledigt, die Kollegen helfen sicher gerne beim Ausschneiden und Zusammenkleben. Vor allem, wenn es dazu noch ein paar Plätzchen und ein Gläschen Punsch gibt (vielleicht sicherheitshalber den Punsch für die Zeit nach Feierabend aufsparen?).

Die Vorlage zum kostenfreien Download gibt's hier: radbag.de/blog/wp-content/uploads/2015/12/Star-Wars-Krippe.pdf

Ja, nein oder nur ein bisschen? Die Sache mit dem Impressum.

Nein, also ganz im Ernst, eigentlich gibt’s da gar nichts zu grübeln: Egal ob du einen Onlineshop betreibst, über artgerechte Katzenhaltung bloggst oder eine Website für dein Business erstellst – die absolute Mehrheit, nämlich rund 90 Prozent, aller Websites und Blogs braucht ein Impressum. So will es das Telemediengesetz (TMG). Halten wir uns also gar nicht mit einer Einzelfallanalyse aus, ob wir jetzt ein Schlupfloch finden, das exakt deine Website von der Impressumspflicht befreit. So läuft der Hase nämlich nicht.

Schritt für Schritt zum Impressum
Die gute Nachricht lautet aber: So schwer ist das mit diesem Impressum gar nicht. Eben jenes TMG regelt nämlich praktischerweise auch, wo das Impressum auf einer Seite eingebaut werden soll, nämlich „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar“ und was alles rein gehört. Bewährt hat sich, dem Impressum einen eigenen Menüpunkt in der Navigation, oder - wenn das nicht gefällt - unten im Footer zu gönnen. Jedenfalls so, dass User sie auch von sämtlichen Unterseiten aus erreichen können. Wir unterstellen mal, dass das keine größeren Probleme verursacht.

Fehlen nur noch die Inhalte: Neben einem Namen und einer ladungsfähigen Anschrift (kein Postfach und nein, eine Emailadresse reicht auch nicht) zählen dazu auch die Geschäftsform, die Umsatzsteuernummer, Handelsregistereintragung, Vereinsregisternummer, falls vorhanden, auch die zuständige Kammer.... Klingt jetzt doch nach ganz schön viel. Wir empfehlen in jedem Fall, direkt im TMG nachzulesen und die dortige Auflistung Schritt für Schritt abzuarbeiten. So geht auch nichts verloren.

Impressumspflicht auf für soziale Netzwerke
Knifflig wird es, wenn es um Business-Profile in sozialen Netzwerken geht. Dort bist du unpraktischerweise an das Layout des Anbieters gebunden und in vielen Fällen sieht der gar kein Impressum vor. Das heißt aber nicht, dass du damit eine „Komm aus dem Gefängnis frei“-Karte auf der Hand hast! Dem TMG und den zuständigen Richtern ist das alles reichlich schnuppe.

Also nicht einfach den Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass es schon keiner merkt! Immerhin Facebook macht es noch relativ leicht, ein Impressum einzufügen. Unter „Info“ ist es tatsächlich möglich, ein solches zu hinterlegen. Allerdings bitte kurz fassen, denn mehr als 2.000 Zeichen sind dafür dann doch nicht vorgesehen. Auf allen anderen Plattformen wie Twitter, Instagram oder Pinterest müssen Unternehmen sich einfach nur zu helfen wissen – und verlinken idealerweise direkt aus ihrer Unternehmensseite gut sichtbar auf das Impressum der eigenen Website.

Sicher ist sicher
Wie immer bei rechtlichen Themen gilt für uns auch hier der Grundsatz: Sicher ist sicher! Bei den geringsten Unsicherheiten empfehlen wir darum stets, die Digitalagentur deines Vertrauens oder eine juristische Beratung anzusprechen. Mit solcherlei Knowhow abgesichert kann dein nächstes Webprojekt mit einem guten Gefühl online gehen.

Impressum gut. Alles gut.

uxcases – Für ein benutzerfreundlicheres Webdesign.

Was uns bei helllicht alle verbindet? Wir haben alle eine Leidenschaft: Das Web. Wir wollen das deutsche Web zu einem schöneren Ort machen und neue Maßstäbe für gute Usability und schönes Webdesign setzen. Wir glauben, das Internet kann ein schöner Ort sein – ein Ort, an dem wir als User gerne interagieren.

Hierfür haben wir eine Plattform entwickelt, die sich um die Themen Usability und User Experience dreht: Auf uxcases.de schauen wir uns ab sofort deutschsprachige Online-Auftritte genauer an – egal ob einfacher Onepager oder komplexe Corporate Website. Wir prüfen die Benutzerfreundlichkeit und das Nutzererlebnis der Websites und zeigen Optimierungspotenzial auf – kritisch, aber stets höflich! Und immer im Hinterkopf: Was würden wir als User der Cases erwarten.

Uxcases befindet sich aktuell noch im inhaltlichen Aufbau. Wir freuen uns daher über deine Vorschläge zu Cases, die wir untersuchen können. Natürlich auch über Feedback.

Los geht es unter www.uxcases.de.
Mehr über die Hintergründe in unserem Blog: madeby.helllicht.com/7770c0404fc4

Aus alt mach neu: totemo

Für die totemo ag durften wir den Relaunch ihrer Website betreuen. Nun ist es leider so, dass Datensicherheit und Sicherheitssysteme eher technische trockene Themen sind, die bei den meisten Usern auf den ersten Blick nicht unbedingt für frenetische Begeisterungsstürme sorgen. Uns ist in diesem Fall immer wichtig, die technischen Details erst einmal hintenanzustellen und den Mensch sowie die Lösung seines Problems ins Zentrum zu rücken. Stattdessen wecken wir das Interesse der Besucher mit großen Bildern, klaren Strukturen und verständlichen Argumentationen – klassisches Storytelling eben.

Entstanden ist schließlich eine Website mit moderner Struktur, die die komplexen Produkte von totemo zunächst auf einfacher Ebene erklärt und erst im zweiten Schritte tiefer in die Details einsteigt. So werden die Inhalte nicht nur für Fachabteilungen, sondern auch für Einkäufer und Marketer verständlich.

Das Ganze natürlich mehrsprachig und mobile sowie SEO-optimiert.
Anschauen und eintauchen: www.totemo.com

Digital extrem – oder doch extrem digital?

Was bietet uns dieses Internet nicht für tolle Möglichkeiten! Das betrifft vor allem auch das Banking: Der Digitalverband Bitkom hat jetzt herausgefunden, dass 24 Prozent der Internetnutzer (das sind immerhin rund 14 Millionen Menschen in Deutschland) ihre Transaktionen und Wertpapiergeschäfte ausschließlich online regeln. Dem gegenüber steht eine andere Bitkom-Umfrage, die herausgefunden hat, dass 25 Prozent der User im Gegenzug überhaupt gar kein Online-Banking betreiben (möchten), weil sie Datendiebstahl und Betrug fürchten.

Beruhigend zu wissen: Die Mehrheit der Bundesbürger bewegt sich noch immer irgendwo zwischen diesen Extremen. 47 Prozent nutzen zwar die digitalen Bankingangebote, schauen aber trotzdem zumindest hin und wieder in ihrer Filiale vorbei.

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